Die Jugend wählt den Bundestag - Juniorwahl 2021

Zwar dürfen die meisten Schüler:innen des NIGs den Bundestag noch nicht wählen, trotzdem hatten die Jahrgänge 8-12 die Chance die Bundestagswahl in der Woche des 26. Septembers möglichst realitätsnah zu erleben. Dies geschah im Rahmen der Juniorwahl, die dazu dient Demokratie zu erleben und zu üben, sowie ein politisches Meinungsbild der Jugend zu gewinnen, jedoch hat sie keine Auswirkung auf die tatsächliche Bundestagswahl.

Alle zur Juniorwahl 2021 berechtigten Klassen wurden durch Wahlbenachrichtigungen eingeladen an der Wahl teilzunehmen und im Rahmen des Politikunterrichts durch die entsprechenden Lehrkräfte vorbereitet, sodass beim Urnengang, selbstverständlich mit Originalstimmzettel, nichts schiefgehen konnte.

Die Klasse 11b unterstütze dabei ihre Politiklehrerin Frau Müller bei der Organisation und dem Durchführen des recht aufwandreichen Unterfangens. Zu den Aufgaben als Wahlhelfer:in gehörten das Herrichten des Wahlraums (Glashalle), der Wahlkabinen und der Wahlurne. Aber natürlich auch der Job als Wahlhelfer:in selbst: Den Einlass zu kontrollieren, um den aktuellen Corona-Verordnungen gerecht zu werden, die Wahlbenachrichtigungen mit den Klassenlisten abzugleichen aber auch das Begutachten der Stimmzettelabgabe in die Wahlurne. Dazu durften immer vier Schüler:innen den Unterricht verlassen um das Gremium aus Wahlhelfer:innen zu bilden- Eine verantwortungsvolle Aufgabe, die mit Respekt ausgeführt wurde und trotz einiger Stresssituationen, wenn drei Kurse/Klassen gleichzeitig in einer Stunde ihren Wahltermin hatten, Spaß gemacht hat.

Zu guter Letzt gehört natürlich auch das Auszählen und Auswerten der Stimmen zum Ablauf einer Wahl. Dazu trafen vier Schüler:innen mit Frau Müller am letztem Wahltag (Freitag) nach der 6. Stunde. Als das Siegel der Urne geöffnet war, konnte das Auszählen beginnen. Zirka zwei Stunden später und aufgrund von einer Fehlersuche mit einigen Nervenzellen weniger, stand das Wahlergebnis endlich fest: Das Direktmandat wäre an die CDU gegangen, während die Grünen (ca. 22%) die meisten Zweitstimmen erhalten haben, dicht gefolgt von der FDP (ca. 21,8%) und der CDU/CSU (20%). Die Linken (ca. 7%) und die SPD (ca. 17%) hätten es auch in den Bundestag geschafft, die AFD (ca. 2%) jedoch scheitert deutlich an der 5%-Hürde. Die Wahlbeteiligung liegt bei 92%.

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