Am 27. Januar war es endlich soweit; Das Gymnasium Ottersberg lud zum Regionalwettbewerb Jugend debattiert. Hier trafen die Siegerinnen des Schulwettbewerbs nun auf die Bestplatzierten ihrer Altersklasse des Gymnasiums Ritterhude und der IGS Rotenburg.
In der Qualifikationsrunde zu der Streitfrage ‚Soll eine Kontaktgebühr für Arztbesuche erhoben werden?‘ lösten sowohl Johanna als auch Emely das Ticket für das Regionalfinale.
Die Finaldebatte in der Aula drehte sich um die Frage; ‚Sollen Lokalzeitungen staatliche Förderung erhalten?‘, wobei beiden NIG-Schülerinnen per Los die Aufgabe zufiel, gegen den Vorschlag zu argumentieren. In der hochklassigen und tiefgreifenden Debatte wurde sowohl die Notwendigkeit breiter seriöser Information für das Funktionieren einer Demokratie klar herausarbeitet als auch die mit staatlicher Finanzierung einhergehenden Problemlagen umfassend beleuchtete. Hierbei standen die Fragen zur Sicherstellung einer unabhängigen und parteipolitisch neutralen Berichterstattung sowie die nicht unwichtige Frage, was genau unter die Kategorie Lokalzeitung fällt und wie das Geld auf selbige verteilt werden soll, im Mittelpunkt.
Nach der 24-minütigen Debatte machte es sich die Jury nicht leicht, reizte ihre Beratungszeit voll aus und kam zu einem erklärt knappen Ergebnis: Johanna errang den zweiten, Emely den dritten Platz.
Damit hat sich Johanna nicht nur für das Landesfinale im Niedersächsischen Landtag qualifiziert, sondern darf auch ein dreitägiges Rhetorikseminar als Vorbereitung auf die Debatte besuchen.
Wir gratulieren den Siegerinnen zu dieser Leistung.
Den entsprechenden Artikel der Kreiszeitung vom Regionalwettbewerb finden Sie hier.







