Wir, dreizehn Schüler und Schülerinnen des Bioleistungskurses vom NIG Bad Bederkesa, begaben sich an einem frühen Montagmorgen gemeinsam mit zwei Begleitlehrern, Herrn Godemann und Frau Haase, auf den Weg nach Cuxhaven, um zusammen die 2 ½ stündige Schiffsfahrt nach Helgoland anzutreten.
Nach Ankunft auf Helgoland und dem Einrichten in unserer Unterkunft (W. Mielck-Haus der BAH) erkundeten wir die in der deutschen Bucht liegende Hochseeinsel.
Am Dienstag sammelten wir im Felswatt, das ausschließlich zu Forschungszwecken betreten werden darf, Materialien, wie verschiedene Algen und kleine Meeresbewohner, um sie den Rest der Woche im vom AWI bereitgestellten Laborraum mit Hilfe der Binokulare untersuchen zu können. Während des Nachmittags begutachteten wir das 18 Meter tiefe Tunnelsystem und wurden über die genaue Geschichte von Helgoland zur Zeit der Bunkerführung informiert.
Nachdem wir am Donnerstag Kreidefossilien – meist Donnerkeile von Belemniten, aber auch einen versteinerten Seeigel – auf der Düne gesammelt hatten und die Robben beobachteten, kam es gegen Abend zu einer Planänderung. Wir nahmen die 265 Stufen in Kauf und nutzten den besonderen Moment, um den Albatros, einen großen Hochseevogel vorwiegend der südlichen Meere, auf dem Lummenfelsen beobachten zu können. Nicht nur wir nahmen die Chance wahr, sondern auch unzählige Touristen aus den verschiedensten Teilen Europas.
Am Freitagnachmittag, nachdem alles aufgeräumt und wieder verstaut wurde, traten wir die Rückreise an und eine interessante Woche mit viel Spaß und Arbeit ging vorbei.
Abschließend lässt sich sagen, dass wir alle, unter anderem durch den von jedem Schüler vorbereiteten Kurzvortrag, einen Eindruck der Artenvielfalt und Ökologie der Nordsee erhielten.






