Die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses im Fach Erdkunde der Q1 führten vom 16.06. bis 20.06.2025 zusammen mit Kurslehrer Sebastian Redlich und Frau Insa Junge als Begleitung eine Fachexkursion nach Helgoland durch. Dabei standen die Bio-, Hydro- und die Geosphäre im Fokus. Fachliche Schwerpunktthemen waren die spezielle Flora und Fauna der Insel, die Bedrohung des Naturraums durch Plastikmüll sowie die geologischen Besonderheiten und die historische Veränderung Helgolands.
So haben die Lernenden beispielsweise eine Biodiversitätsanalyse mit Leonie John vom Jordsand e.V. durchgeführt und die einmalige Pflanzen- und Tierwelt der Insel kennengelernt. Weiterhin wurde ein Plastikmonitoring durchgeführt, welches zeigte, wie allgegenwärtig Plastik in der Umwelt ist. Zudem haben die Schülerinnen und Schüler die morphologischen Veränderungen der Insel kennengelernt, das geologische Profil analysiert und die damit zusammenhängenden erdgeschichtlichen Hintergründe erfahren.
Anschließend haben sie Fossilien aus diesen Zeitepochen gesucht, gefunden und eingeordnet. Darüber hinaus hat der Kurs mit den Nationalpark-Rangerinnen Maren Becker und Maja Ziemer die Robbenkolonie auf der Düne beobachtet. Ermöglicht wurde dies auch durch die Mitglieder des Vereins der „Ehemaligen, Freunde und Förderer des Niedersächsischen Internatsgymnasiums Bad Bederkesa e.V.“, die für die Kosten dieser Führung
aufkamen.
Als Internatsgymnasium hat das NIG stets auch SchülerInnen von Helgoland, die für den gymnasialen Zweig nach Bederkesa wechseln, weshalb auch ein Besuch der dortigen James-Krüss-Schule nicht fehlen durfte. Zusammen mit Carsten Graetsch, dem Sozialarbeiter und Jugendbetreuer der JKS und des Insel-Jugendzentrums, lernten die Schülerinnen und Schüler die Schule und Gepflogenheiten des helgoländischen Schulalltags kennen. Herr Graetsch war es auch, der dem Kurs die Unterkunft im Jugendzentrum ermöglichte. Dort konnten die TeilnehmerInnen nicht nur gemeinsam kochen und essen, sondern auch stets den Tag in geselliger Runde beginnen und ausklingen lassen. Nicht zuletzt haben das JUZ mit seinen vielen Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler, das schöne Wetter und die vielen lehrreichen Unternehmungen dazu beigetragen, dass diese Fachexkursion eine gelungene Reise war.











