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Schule

Grundgedanken

erstellt von GK NIG

Jeder Mensch hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit. Im Zentrum unseres gemeinsamen Handelns steht daher die individuelle Entwicklung der Kinder und Jugendlichen hinsichtlich ihres Fühlens, Denkens und Wissens. Schule ist ein Raum zur Entwicklung und Förderung von Wissen, Bildung, Persönlichkeit und Verantwortlichkeit. Individuelle Förderung und Beratung der Schüler ist ein Kernbereich unserer Pädagogik.

In unserer Schule leben Menschen zusammen, die sich in ihren Erfahrungen, Eigenschaften und In­teressen unterscheiden. Gegenseitige Wertschätzung sowie eine Rücksichtnahme auf die Würde, die Gefühle und die Bedürfnisse aller Mitglieder der Schule sind für uns Grundvoraussetzung des gemeinschaftlichen Handelns zum Wohle aller.

Die Schule ist ein Ort, um soziale und gesellschaftliche Regeln und Normen zu entwickeln, zu er­kennen, anzuerkennen und zu verteidigen. Respekt, gegenseitige Achtung und Toleranz sind dabei grundlegend nötig. Unser Umgang ist von Vertrauen, Verlässlichkeit, Höflichkeit und Aufrichtigkeit geprägt. Eltern und Lehrer sind den Kindern in ihren Stärken wie in ihren Schwächen Vorbilder.

Ziel unseres Handelns sind Menschen, die mit ihrer Freiheit und der Freiheit anderer verantwor­tungsbewusst umgehen und wissen, dass man Freiheit nicht nur genießen, sondern auch ertragen muss. Konflikte müssen als Möglichkeit erkannt werden, phantasievoll und kompromissbereit Lö­sungen zu entwickeln. Ausgrenzung, Erniedrigung und Gewalt jeder Art werden abgelehnt und nicht toleriert. Bei Grenzüberschreitungen oder wenn Konflikte zu Lasten Einzelner eskalieren, wird Zivil­courage durch mutiges Eingreifen geübt. Kindern muss es möglich sein, selbstbewusst, angstfrei und unvoreingenommen Menschen und Problemen zu begegnen.

Gemeinsames Leben und Lernen setzen gegenseitiges Helfen und Unterstützen sowie das Einhalten von grundsätzlichen Verhaltensregeln voraus. Die Solidarität der Starken den Schwachen gegenüber und das Primat der Gerechtigkeit bei Interessengegensätzen sind essentiell für eine sozial funktio­nierende Schulgemeinschaft. Die Schule versteht sich als Ort sozialen und demokratischen Mit­einanders.

Unsere Schule ist nicht nur ein Ort zum Lernen, sondern auch zum Leben. Nicht zuletzt die Schülerin­nen und Schüler des Internates zeigen uns dies täglich, was wir ausdrücklich begrüßen. Das Schul­leben wird durch Ganztagsangebote und Projekte wie „NIG-Rock“ und „NIG’lers Break“ befördert. Die Schülerinnen und Schüler sind aufgefordert, sich an der Gestaltung des Schullebens zu beteiligen und ihre Ideen zu vertreten sowie Verantwortung für Atmosphäre und Ausstattung der Schule zu übernehmen. Ziel ist eine gelebte Verantwortlichkeit.

Das Schulleben und das Schulgelände machen das NIG zur offenen Schule. Unsere Schule bietet Möglichkeiten, Lernen zu lernen, Wissen zu erwerben, Neugier auszuleben und individuell Fach­kenntnisse und Fähigkeiten zu fördern. Schülerinnen und Schüler können diese Möglichkeiten nut­zen, indem sie sich interessiert und leistungsbereit auf den Unterricht einlassen und sich sowohl in der Schule als auch in außerschulischen Projekten engagieren. Weltoffenheit, Kritikfähigkeit, Eigen­initiative und Zusammenarbeit ermöglichen es, eigene Wege in die Zukunft zu denken.

Schulregeln

erstellt von Beschluss der GK

  • Jeder ist verantwortlich dafür, dass sich alle auf dem Schulgelände wohlfühlen können. Mit Ein-richtung und Materialien gehen alle sorgfältig um. Wir vermeiden, Schmutz ins Schulgebäude zu tragen.
  • Ein rücksichtsvoller Umgang miteinander besonders auf dem Pausengelände, auf den Treppen, an den Bushaltestellen und an den Spielgeräten ist unerlässlich.
  • Wir verbrauchen möglichst wenig Energie und erreichen dies z. B. durch energiebewusste Lüftung und Lichtnutzung. Am Ende des Unterrichts werden die Fenster geschlossen.
  • Während des Unterrichts wird grundsätzlich nicht gegessen. Ausnahmen stellen mehrstündige Klausuren und besondere äußere Umstände dar. Die jeweilige Lehrkraft entscheidet, ob in ihrem Unterricht getrunken werden darf.
  • Das Mitbringen von elektronischen Medien in die Schule erfolgt auf eigenes Risiko, eine Haftung von Seiten der Schule ist ausgeschlossen. Bild- und Tonaufnahmen sind auf dem Schulgelände nur mit Genehmigung des Schulleiters zulässig.Dabei sind die datenschutzrechtlichen Belange, insbesondere das Recht des Einzelnen am eigenen Bild zu beachten. Die Benutzung von elektronischen Medien auf dem Schulgelände ist Schülerinnen und Schülern nur in der Mittagspause erlaubt. Zu allen anderen Zeiten bleiben die Geräte ausgeschaltet. In dringenden Fällen können Telefonate nach Absprache mit einer Lehrkraft geführt werden. Im Unterricht dürfen elektronische Medien nur nach Absprache mit der entsprechenden Lehrkraft eingeschaltet werden.
  • Jeder ist für seinen Klassen- bzw. Unterrichtsraum verantwortlich. Wir hinterlassen die Räume sauber und ordentlich. Am Ende der letzten Stunde des Vormittags- bzw. des Nachmittags-unterrichts werden die Stühle hochgestellt.
  • Aus Aufsichtsgründen verlassen alle die Unterrichtsräume während der großen Pausen und begeben sich in die ausgewiesenen Bereiche des Außengeländes oder in den Pausenbereich des Forums bzw. in die Flure im Erdgeschoss jedoch nicht in die Seitenflügel.
  • Das Sitzen außerhalb der dafür vorgesehenen Sitzgelegenheiten ist dort untersagt, wo es entweder gefährlich ist oder aber andere am Durchgang hindert, insbesondere in den Pausen auf Fluchtwegen wie Treppen und Fluren sowie auf allen Heizkörpern.
  • Während der Pausen und Freistunden ist aus Aufsichts- und Versicherungsgründen für Schülerinnen und Schüler der Sek I das Verlassen des Schulgeländes grundsätzlich untersagt. Allen Beteiligten steht jederzeit der Pausenbereich des Forums zur Verfügung.

Weitere Hinweise

erstellt von Beschluss der GK

Der Schulleiter trägt gemeinsam mit dem Kollegium die Gesamtverantwortung. Anweisungen können kurzfristig notwendig werden. Diesen ist Folge zu leisten. Für das Internat und weitere Bereiche (z. B. Fachräume) gelten zur notwendigen Klärung und Regelung des Gesamtablaufs ergänzende Einzelordnungen.