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Kursfahrtbericht Madrid

«¡Bienvenidos a Madrid!» hieß es für 27 hochmotivierte Schüler und unsere Lehrer Joachim Bear und Matthias Daum in der Woche vom 11. bis 16. September. Nach fast 10 Stunden in Bus, Flugzeug und Metro, hatten wir direkt die Chance uns den restlichen Nachmittag bei einer Rallye durch Madrid die Füße zu vertreten. Alles, was wir hier noch nicht gesehen hatten, wurde uns am nächsten Tag bei einer umfassenden Stadtführung präsentiert. Nachdem wir unseren Morgen im berühmten Kunstmuseum, dem Prado, verbrachten, genossen wir unsere Siesta im Parque del Buen Retiro, bevor es weiter ging, um die schönsten Plätze Madrids anzuschauen.
Am dritten Tag machten wir uns mit dem Zug auf nach Toledo. Nachdem wir bei angenehmen 33°C in praller Sonne eine kleine Wanderung auf einen Berg unternommen hatten war die Laune nicht gerade auf dem Höhepunkt. Dies änderte sich allerdings, als uns die Möglichkeit auf frische Getränke und ein wunderbarer Ausblick auf die mittelalterliche Stadt geboten wurde. Einige hundert Treppenstufen und viele Sehenswürdigkeiten später ging es dann wieder ab ins Hostel. Eine Ausnahme bildeten die Fußballbegeisterten unter uns. Sie nutzen ihre Chance und besuchten das Champions League Spiel Real Madrid - APOEL Nikosia (3:0) im berühmten Estadio Santiago Bernabéo.
Ein weiteres Highlight war unser Besuch in Alcalá de Henares, wo wir die zweitälteste Universität Spaniens besichtigten. Mit Hilfe der freundlichen Führerin kamen wir zu der Erkenntnis, dass wir Glück haben, nicht bei jedem kleinen Zuspätkommen oder Vergehen direkt im schuleigenen Gefängnis zu landen. Anschließend besichtigten wir einige Wirkungsstätten eines der wichtigsten Schüler der Stadt (Geschichts-/Spanischlehrer Matthias Daum). Die Freizeit wurde sehr verschieden genutzt: Während vielen ein Ausflug ins nächste Café als Nervenkitzel genügte, entschied sich etwa die Hälfte der Gruppe für einen Besuch beim Friseur, von dem einige, nachdem noch ein Erinnerungsfoto für die perplexe Salonbesitzerin geschossen wurde, mit wasserstoffblonden Haaren zurückkehrten. Frisch gestylt stürzten wir uns daraufhin in das Madrider Nachtleben.
Unseren letzten Tag durften wir nutzen, um Madrid (und seine Shoppingstraßen) auf eigene Faust zu erkunden. Den Abschluss bildete ein letzter gemeinsamer Besuch in einer Tapasbar.
Nachdem sich alle Fahrtteilnehmer erfolgreich an Temperaturen an die 30°C, Wasser ohne Kohlensäure und fettiges Essen gewöhnt hatten, ging es am Samstag pünktlich um 4 Uhr morgens zurück in Richtung des norddeutschen Herbstwetters.

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Madrid 2017
Madrid 2017