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Aktuelles

Romfahrt 2017

Alle Jahre wieder - Romfahrt 2017 des NIGSeit 1992 wird am NIG Bad Bederkesa von den Fachgruppen Latein und Geschichte für jedenAbiturjahrgang in seiner Schullaufbahn eine Studienfahrt nach Rom, in die Hauptstadt derabendländischen Zivilisation, angeboten. Diese lange und erfolgreiche Tradition erfüllt dieausrichtenden Lehrkräfte durchaus mit einem gewissen Stolz. Von der diesjährigen Studienfahrtberichten zwei Teilnehmerinnen:Nach langem Warten war der Tag endlich gekommen: Wir fuhren nach Rom! Zusammen mit HerrnEhlers, der, wie er gerne und häufig betonte, "Immerhin schon seit 25 Jahren nach Rom fährt",Herrn Bonvanie und Frau Dunekake traten wir mit 33 Schülerinnen und Schülern und vielenverschiedenen Erwartungen die Fahrt nach Rom an.Es begann mit dem Schienenersatzverkehr von Bremerhaven nach Bremen, dann weiter mit demICE nach München, wo wir schließlich in den ersehnten Liegewagen des "Nightjets" stiegen, deruns nach Rom brachte. Für viele war der Nachtzug eine Überraschung und ein großes Abenteuer.Nach stundenlanger Ausprobiererei und Lachen, bis die Tränen kamen, hatten wirherausgefunden, wie die Einstellungen im Abteil funktionieren. Am Morgen bekamen wirFrühstück ans Bett gebracht. Das gab uns nach der doch eher schlaflosen Nacht Energie fürunseren ersten Tag in Rom. Die "Stazione Termini"(den Hauptbahnhof von Rom) erreichten wirmit zwei Stunden Verspätung.Entgegen unserer Hoffnungen gehörte auch etwas Regen zu unserem Gepäck, jedoch nur an denersten beiden Tagen, danach wurden wir mit strahlendem Sonnenschein und bis zu 27° Centschädigt.Unsere Tage begannen mit einem einfachen, typisch italienischen, Frühstück um 7.30 Uhr, eineStunde später machten wir uns getreu dem Motto "Viele Wege führen nach Rom und fast alleüber Termini" auf den Weg zu den verschiedensten Sehenswürdigkeiten. Am beeindruckendstenwaren das berühmte Kolosseum, der "gigantische" Vatikan mit dem Petersdom, die engenCalixtus-Katakomben, der verschnörkelte Trevi-Brunnen und die eindrucksvolle Spanische Treppe.Historische Hintergründe erfuhren wir jeweils durch Referate unserer Mitschüler. Danach folgteeine Mittagspause, in der je nach Belieben das leckere italienische Essen ausgekostet werdenkonnte. Überraschend war der für uns chaotische italienische Verkehr, da rote Ampeln undZebrastreifen nur sehr grobe Richtlinien für den Straßenverkehr boten und gerne missachtetwurden.Am Abend trafen wir uns immer im Restaurant "Archi Romani" zum gemeinsamen Abendessenund, um und unser Abendprogramm zu planen.Die meisten von uns ließen die sehr schönen Abende bei kühlen Getränken an den verschiedenenPlätzen Roms ausklingen.Für viele war der Mittwochnachmittag das Highlight der Woche: Nach dem Besuch in Ostia Antica,der antiken Hafenstadt Roms, durften wir am Strand von Liko di Ostia Energie und Sonne tanken,damit wir auch den Rest der Woche unser Tagespensum von bis zu 29.000 Schritten überstehenkonnten.Zum Ausgleich dafür hatten sich die Lehrkräfte für das Abendprogramm eine Schnitzeljagd durchdas historische Zentrum Roms einfallen lassen, auf der wir in Gruppen an verschiedenen OrtenAufgaben lösen und Selfies als Beweis unserer zurückgelegten Wegstrecke absenden mussten, umunser Lehrkräfte (angeblich) an der Piazza Navona aus der Gewalt von Entführern zu befreien. Diesgelang ohne Probleme, da die schnellste Gruppe bereits vor den Lehrkräften am Ziel der Rallyeeingetroffen war. Ein eisgekühltes Getränk war die Belohnung für die Sieger.Wir alle kommen mit vielen Eindrücken, Erlebnissen und Erfahrungen fürs Leben zurück ins kühleund regnerische Norddeutschland, der eine oder andere aber auch ohne sein Handy bzw. Geld,das in der berüchtigten Buslinie 64 einen neuen Besitzer gefunden hat.

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Romfahrt
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